Welches Schweindl hätten sie denn gerne?
Irgendwann hat der Peter erkannt, daß die Tätigkeiten eines Elektroinstallateurs keine befriedigende Tätigkeit ist, die er bis an sein Lebensende ausführen möchte. Da er vor vielen Jahren seine Faszination für Linux, Netzwerke und Kommunikationstechnik entdeckte, die er als gemeiner Elektroinstallateur damals noch in seiner Freizeit beim “Thurnet e.V.” befriedigen durfte, lag es nahe eine Firma zu gründen und zu versuchen mit dem vorhandenen Wissen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Das Hauptaugenmerk dieser Firma liegt darin Projekte für mittelständische Unternehmen auf Basis freier Software umzusetzen (Planung, Beratung, Realisierung, spätere Wartung und Support). Dies funktioniert seit nunmehr über 5 Jahren auch ohne die üblichen Statussymbole (Verkauf der Seele an den Teufel: nachfolgend fettes Auto, Anzug, Schlips, horrende Kredite, neoliberales Dummschwätzing) überraschend gut.
Ein weiteres Hauptanliegen für den Schritt in meine Selbstständigkeit war, sich die Freiheit herausnehmen zu können für mich uninteressante Projekte oder Geschäfte mit windigen Geschäftspartnern jederzeit ablehnen zu können und somit ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben und Arbeiten realisieren zu können .
“und was das überhaupt ist”
Ich nenne es Arbeit, die mir Spaß macht und die mich nie langweilt. Um nicht noch als Businesskasper und viraler Werber zu gelten, soll es das auch schon gewesen sein.



Mai 6th, 2007 16:31
Ahhhja, Elektriker? Lange Leitung und kurzen in der Hose….
Mai 6th, 2007 18:08
Ein ganz besonders individueller Brüller, den du uns hier lieferst. So wirklich frisch und fluffig…
Mai 6th, 2007 19:44
Huhu Peter,
vielen Dank! Hat mich wirklich interessiert.
Selbständigkeit… dazu fehlt mir (noch) der Mut. Irgendwann vielleicht.
Zum Gast: Bruhahaha. Lustig.
Mai 6th, 2007 19:59
Pf…naja, die Groupies halt. wha gacker! Sowas kennst du ja sicherlich als alter Bloggerhase mit langem Haar.
Der Rest kommt mit der Zeit, wenn du merkst, daß an deiner ehrlichen Arbeit nur andere verdienen und sich versuchen damit die Taschen voll zu stopfen.
Mai 6th, 2007 20:30
Ehrlich gesagt ist das gerade das schöne an “unserer” kleinen Firma… Ich kann ehrlich sagen, dass das unsere Chefs sich nicht uns bereichern. Das Klima stimmt einfach.
Neulich dachte ich noch folgendes…
Mai 6th, 2007 20:42
Mai 6th, 2007 20:45
Meine Aussage war jetzt nicht im “Ätsch bätsch” Sinne gemeint… Also no offence…
In 5 Jahren… Bin ich 33. Schau’mer mal, Ideen habe ich noch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich geh, weils menschlich mit dem Laden den Bach runter geht.
Mai 6th, 2007 21:58
Ich sagte auch nicht, daß eine Festanstellung das Schlimmste ist, was einem passieren kann, wenn das “DrumHerUm” stimmt. Ich kann deine Situation nur zu gut verstehen und will auch nicht weiter rumfrotzeln.