Archiv für Juli, 2008

Chüss…

Mittwoch, 23. Juli 2008

wir sind dann mal weckkk….(mit 3k begreift vielleicht auch die angehende Deutschlehrerin, daß wir des Schreibens durchaus mächtig sind und irgendwann unseren Platz in der Gesellschaft…ich hör jetzt doch besser wieder auf…)

…aber heute ist nicht aller Tage, wir komm wieder, keine Frage. -:)

Falls hier Geocacher mitlesen, dann sei euch das erste Bildchen ans Herzl gelecht, Biertrinker und Schluckspechte erfreuen sich am zweiten Bildchen und Allen, die damit nichts anfangen können, empfehlen wir das dritte Bild, auf dem der Hund, kurz vor der Pfanne verrückt wird.

Gudn Tach und auf Wiedersehen… Musik gibts da dortn…hingenerum bei den “Lex Barker Experience”

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Aus iss!

Popo-Scheitel / Tarnung

Donnerstag, 17. Juli 2008

Vorhin aufgewacht und beim morgendlichen Schönmachen festgestellt, daß Pantoffelpunk eigentlich recht hat: “Seitenscheitel is the new Punkrock!”

Man paßt einfach besser ins Bild, fällt weniger auf und schick ist es außerdem. Einzig der OLIBA fehlt mir noch. Aber ich sag mal, als Verkleidung für die nächsten Events geht das alle mal durch. (den Pingback zum PP spare ich mir an dieser Stelle, damit es nicht mehr als unsere 4 treuen Blogleser sehen und ich keinen auf den Senkel gehe ;) )

Popo-Scheitel

Musik mit Bildern

Donnerstag, 17. Juli 2008

Es ist egal, aber….Ipernity gefällt mir immer mehr

Ab und an muß man auch mal etwas fürs Herzl und das eigene Wohlbefinden bringen.

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Merkwürdiges Thüringen

Mittwoch, 16. Juli 2008

Ich verstehe da gerade etwas nicht…

…im Störungsmelder wird der Thüringer Innenminister mit den Worten zitiert:

Thüringens Innenminister Manfred Scherer (CDU) hat laut ddp zu mehr Zivilcourage im Kampf gegen rechtsextreme Parteien aufgerufen…

Und ein paar Tage später liest man diese Mitteilung bei der OTZ:

Die neue Fraktionsvorsitzende der Linken erhielt dieser Tage einen Strafbefehl vom Amtsgericht mit Datum vom 7. Juli. Sie soll eine Geldstrafe von 25 Tagessätzen zahlen oder ersatzweise 25 Tage in den Strafvollzug einziehen. Ihr wird zur Last gelegt, eine öffentliche Versammlung unter freiem Himmel ohne Anmeldung durchgeführt zu haben. Dies soll geschehen sein am 8. September letzten Jahres, als tausende gegen das rechtsextreme “Fest der Völker in Jena protestierten und die Zugänge zum Versammlungsort über mehrere Stunden hinweg blockierten.

Also wie meinen sie das denn nun genau, Herr Innenminister? Sollen wir doofen Ossis jetzt nur die NPD nicht wählen, statt dessen lieber die CDU und ansonsten die Beine still halten?

Sie müssen uns das schon etwas genauer sagen!

Nachtrag: Zivilcourage gab es dieser Tage in Erfurt genug und satt. Diese wurde allerdings brutal zerschlagen.

So etwas hatten wir doch vor langer Zeit schon einmal:

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Real Keepers

Mittwoch, 16. Juli 2008

Die Real Keepers kommen aus Mainz/München, sind laut ihrer MySpace-Seite weiblich, 108 Jahre alt und machen eine Mischung aus Reggae und Metal. Entdeckt vom Pantoffelpunk, sogleich die EP im ITMS gekauft und hoffend, daß alsbald das Album der Burschen released wird.

Auf MySpace kann man die komplette EP “Blazing di Fiyah” inklusive einem Club-Remix vom Titel “Get Away”, der mir persönlich allerdings etwas zu lau daher kommt, anhören.

FIYAH

Deutscher Reggae von Dopewalka

Dienstag, 15. Juli 2008

Dieser Tage habe ich rein zufällig “Dopewalka” gehört und nebenbei erfahren, daß es das Album “Fernweh” zum freien, legalen Download auf www.dopewalka.de gibt.

“Dopewalka” macht guten Reggae/Ragga im Stil von Marley oder Peter Tosh, teilweise mit deutschen Texten, der ratz fatz gute Laune aufkommen läßt. Die Musik (und der Bandname dazu) gefällt mir außerordentlich und ist es wirklich wert mal ein Öhrchen zu riskieren.

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Germaniens aktuelles Topmodel?

Dienstag, 15. Juli 2008

Wir haben gerade ganz dolle Pipi in den Augen, nachdem wir den Beitrag der ZAF gesehen haben.

(Klick aufs Bild zum Original, ausdrucken und dem eigenen Frisör zeigen…)

PS: Man beachte den Dateinamen des Bildes drüben bei der ZAF.

Sonntagsspaziergang durch die Erfurter Innenstadt

Montag, 14. Juli 2008

Nachdem “KleinerLahnix” gestern schon über die Vorfälle am Sonnabend hinter der Erfurter Krämerbrücke berichtet hatte, sind wir am Sonntag durch die Erfurter Innenstadt spaziert. Wir waren 5 Personen, 4xLahnix und 1 GastLahnix.

Wir verweilten, wie man es halt so macht, gerade 2 Minuten am Ufer der Gera als ein zweiköpfiges Team der Staatsgewalt vorfuhr und unsere Idendität feststellen wollte. Nach einer kleinen Diskussion und Fragen unsererseits sollte “KleinerLahnix” seinen zweiten Platzverweis erhalten. Wir als Eltern, immerhin stolze 36 und 38 Jahre, zählen uns nicht unter den von der Staatspresse benutzten Begriff,  “stark alkoholisierte, randalierende Jugendliche”, wurden aber trotzdem wie diese behandelt. Nachdem unsere Ausweise begutachtet wurden und die Beamten festgestellt haben, daß wir als Familie unterwegs sind, wurde der Ton plötzlich etwas freundlicher und von einem Platzverweis für “KleinerLahnix” war keine Rede mehr.

Auf unsere Frage, was das ganze soll, wurde auf die neue Erfurter Stadtordnung verwiesen, daß sich hier “Linksautonome” aufhalten und das eine Ansammlung von größeren Gruppen in der Innenstadt nicht erwünscht ist.

Auf die Frage, ab wann man zu einer größeren Gruppe zählt, wurde uns von den Beamten gesagt, “über zwei Personen”. Als Familie mit zwei Kindern hat man demzufolge schon ganz schlechte Karten einen Spaziergang durch die Erfurter Innenstadt störungsfrei zu genießen. Länger als 15 Minuten am Geraufer zu sitzen ist mit dieser großen Gruppe auch nicht ohne weiteres möglich. Zumindest, wenn man keine Socken in den Sandalen trägt und kein lustiges Hütchen auf dem Kopf hat oder kleidungsmäßig nicht in der allgemeinen Masse untergeht.

So wurden die in unmittelbarer Nähe sitzenden Personen nicht weiter belästigt, da diese keinen Stern am Ärmel trugen, der uns offensichtlich als “Linksautonom enttarnte”.

Die Beamten verabschiedeten sich mit den Worten: “In ein paar Minuten kommt noch einmal jemand vorbei, wenn ihr dann immer noch hier seid, gibts Platzverweis für die gesamte Innenstadt…”.

Demokratie, Freiheit, Doitschland in Reinkultur!!! Erfurt ganz vorne dabei…

Ein ereignisreiches Wochenende

Sonntag, 13. Juli 2008

Laut dem Erfurter Amtsblatt vom 4.7.2008 ist der Alkoholkonsum in der Innenstadt von Erfurt seit Juli 2008 untersagt.
Das Ordnungsamt gibt sich auch alle Mühe das durchzusetzten und fängt bei uns Alternativen auf der Krämerbrücke an. Passanten und Touristen die auf dem Anger(zentrale Innenstadt Erfurt) ihr Bier trinken, werden von der Staatsgewalt gekonnt übersehen.
Am Freitag dem 11.07.2008 hat sich die Situation so sehr hochgeschaukelt das 6 Mannschaftswagen der örtlichen Polizei vorfuhren und uns, den angeblich gewaltbereiten, pöbelnden Punks, Platzverweise für die ganze Innenstadt aussprachen.
Wenn man versuchte die Ordnungspersonen in ein Gespräch zu verwickeln und sagte, dass es große Scheiße wäre, was sie hier abziehen, wurde mit dem Spruch gekontert: ´Ich mache nur meine Arbeit!´. Interessant ist, dass die Gestapo, die SA, die SS, also die ganzen braunen Arschlöcher vor 65 Jahren auch gesagt haben: ´Ich mache nur meine Arbeit!´.

Die Alternative Szene, die über die Jahre einen linken Freiraum hinter der Krämerbrücke geschaffen hat, wird durch dieses Gesetz aus der Stadt vertrieben.
Aber es gibt nicht nur Ärger mit der Staatsgewalt, sondern auch mit der Erfurter Nazipest, die versuchen uns das Leben schwer zu machen.
Am Samstag dem 12.07.2008 versammelten sich um 18:15 Uhr ca 20-25 rechte Hooligans vor uns. Wir feierten gerade den Abschluss der jährlich stattfindenden Schlauchbootstour . Die Hools prügelten auf uns ein und nahmen keine Rücksicht auf Frauen und Kinder. Näheres zu diesem Thema findet man auf Indymedia.

FAZIT: Ich habe den Eindruck, Stadt und Nazischläger versuchen zusammen mit allen Mitteln linke Freiräume zu zerschlagen.

Krämerbrücke

Schlauchbootstour

Erich Mühsam

Donnerstag, 10. Juli 2008

Das Redblog schreibt, in Gedenken an Erich Mühsam:

Heute vor 74 Jahren wurde der deutsch-jüdische Schriftsteller, Dichter, Dramatiker, Publizist und Revolutionär Erich Kurt Mühsam von den Faschisten ermordet.

Den Text vom “Revoluzzer” hatte ich vor ein paar Wochen hier vorgestellt. Beim Redblog sind sogar noch zwei MP3-Files verlinkt.

Ich kann nur jedem Leser das nette, klitzekleine und wirklich billig zu erwerbende Büchlein “Trotz allem Mensch sein” mit Gedichten und Aufsätzen von Erich Mühsams gesammelten Werken empfehlen, solange es noch nicht auf dem Index steht, oder die nächste Bücherverbrennung statt findet.

menschsein