Archiv für Oktober, 2008

Hohe Renditen trotz Börsencrash

Freitag, 31. Oktober 2008

Anlegerfonds, Aktien, Bundesschatzbrief etc. my ass. Wer wirklich schlau ist und viel Geld verdienen will, investiert sein Vermögen in Flaschen. Man schlägt somit zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Man(n)/Frau kann sich die Ausgaben für das Essen sparen, denn wie wir alle wissen: 5 Bier sind auch ein Schnitzel
  2. Man(n)/Frau investiert zukunftssicher die eigene Altersvorsorge

Interne, hochwissenschaftliche Marktanalysen des Brokerteams der Lahnixredaktion ergaben, daß die Pfandpreise die letzten Jahre stabil blieben und dieser Markt auch in Zukunft sicher sein wird.

Im Bild sehen wir einen anonymen Anleger kurz vor Börsenschluss der lokalen Pfandflaschenbörse.
Kurz-vor-Börsenschluss

Hausfrauenbutton

Sonntag, 26. Oktober 2008

StumpenanarchistvonKnorkatorseineComics gibts auch als Button. Frau Lahnix ist seit gestern stolze Besitzerin eines dieser Kunstwerke. Was haben wir gelacht…

Schuhe

Donnerstag = Messlattentag

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Semmelstasi ist ein Plugin für Wordpress, mit dessen Hilfe man die Statistik des eigenen Internetz-Tagebuches auf Wordpressbasis mehr oder weniger im Blick hat. Hin und wieder möchte man als “ins Internetz schreibender Bundesbürger” doch ganz gerne wissen, ob man von einem, oder sogar zwei Lesern wargenommen wird.

Nunja, Donnerstag ist meistens der Tag, an dem ich besagtes Plugin bemühe (Wiederholungstermin rot angestrichen im Kalender, so wie bei den Biberbrüdern der Messlattentag) und ich ward nicht minder überrascht, als mich die letzten Suchanfragen angrinsten.

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Aber eins steht fest:

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Wenn ich mal wieder ganz viel Zeit habe, mache ich ne Runde in SEO (kurzum: ein Blog aufsetzen, noch dümmeren Nöl schreiben, Werbung schalten und die Beiträge mit den benötigten Buzzwords anreichern, damit auch jeder Knallheinz auf dieses Blog kommen muß. Eigentlich das Jämmerlichste, womit man sein Geld verdienen kann, wenn man Gewalt ablehnt.) und penetriere die Suchmaschinen anal.

Bis dahin wünsche ich ein schönes Wochenende…

Arbeit nervt

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Das letzte Video von Deichkind ist mir vor ein paar Wochen schon einmal im Internetz begegnet und ich muß sagen schreiben, damals konnte ich es nicht wirklich deuten oder interpretieren. Diese Woche haben wir Urlaub frei…und irgendwie ist alles anders.

Seit heute bin ich im Besitz der neuen Deichkindscheibe mit dem vielversprechenden Namen “Arbeit nervt” und ich bin hin und her gerissen von der Qualität. Hier der Titelsong als Video.

Früh aufstehen ist wohl eher was für dich?

Chöne, neue Welt

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Was bin ich froh, daß nun jedes Familienmitglied endlich einen Jabberaccount hat. Kinder, Mutter, Vater, Frau.

Auf diese Art muß auch nicht mehr groß herum gebrüllt, Glocken zum Essen geläutet, oder auf andere Art und Weise aufmerksam gemacht werden, selbst, wenn man eine Entfernung von sagenhaften 2m bis zum nächsten Schreibtisch zu überbrücken hat.

Die Planung des Abendmahls kann dann auch schon einmal ganz ruhig und relaxed auf diese Weise ablaufen:jabber.png

Was für ein Grundgesetz?

Dienstag, 21. Oktober 2008

Die Truppe bei der Arbeit. Warum? Weil sich jemand Gedanken gemacht hat und nicht den vorgeschriebenen, verordneten, geraden Weg gehen wollte, bei dem Andere für Hirngespinste Millionen verdienen?

Was passiert? Zerstörung, Gewalt, Psychoterror, Einbruch. Achtung von Privateigentum??? Scheiß drauf!

Was für eine Schande, daß sich Menschen dafür nicht zu schade sind. Aber “Sie machen ja schließlich nur ihre Arbeit.”

Ich könnte eigentlich schon wieder kotzen. Am besten und bequemsten scheint es wohl zu sein, sich jeden Tag die Birne zuzudröhnen, zuzukoksen/zuzukiffen/wie-auch-immer, vor den Fernseher zu schleppen und das Gehirn abzuschalten. Wenn man denn in der glücklichen Lage ist, den Intellekt zu besitzen, so tief sinken zu können. Somit sollten Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten für immer ausgeschlossen sein.

Was für ein beschissenes, jämmerliches Hundeleben!?

Mehr zum Thema beim Herrn Puschenpunk. Ich spare mir meine weiteren Ausführungen, um mich nicht strafbar zu machen.

Hans im Glück…

Dienstag, 21. Oktober 2008

…oder “fett Kohle verdienen” mit Geocaching.

Egal, wie man es dreht. Fakt ist, dieser Schnipsel Papier lag heute, an unserem 2. Urlaubstag, mitten im Wald und ich war mir nicht zu schade ihn in eine meiner Taschen zu stecken. Immerhin war ich als Kind zu diversen Matheolympiaden und stellte fix die Formel auf: 50Euro / 6Euro = 8 Kisten Sternburger + 1/2 Päcken Tabak.

Ehrlich, wie ich bin, suche ich natürlich auf allen mir bekannten Wegen den Besitzer des Lappens. Falls mir einer die Nummer, dieses Scheins verrät, so bekommt er ihn selbstverständlich wieder. Mein Name ist ja nicht Ackerfrau, oder wie auch immer sich dieser Verbrecher schimpft. :)

Hans im Glück

Doitscher Fernsehpreis

Sonntag, 19. Oktober 2008

Als ich neulich an der Tankstelle aufschlug, um mein Kraftfahrzeug mit neuem Treibstoff zu versorgen, war ich nicht nur erstaunt über die gesunkenen Dieselpreise, nein, ich durfte sogar einen kurzen Blick auf die unter dem Tresen liegende “Zeitung” erhaschen, die mich in vier großen, roten, Lettern anzugrinsen versuchte. Darauf zu sehen war Marcel Reich-Ranicki.

Ich muß ehrlicherweise zugeben, ich habe mich in den letzten Tagen kaum mit aktuellen, politischen Themen befaßt und dieses Posting hier ist alles andere als zeitnah. Muß allerdings fürderhin unbedingt in mein Tagebuch schreiben, das sein Auftritt ziemlich gut war, da ich vorhin, dank Internetz, darüber stolperte.

Selbst das “Sondereinsatzkommando” in Form eines gelockten, blondgefärbten, fröhlich wirkenden, meines Erachtens nicht sehr intelligent daher kommenden Mittsiebziger, der nach ein paar Minuten ins Bild stürmt und auf eine, meiner Meinung nach, unwitzigen Art versucht, den Ostdeutschen Achim Mentzel zu imitieren, schafft es nicht Herrn Reich-Ranicki lächerlich erscheinen zu lassen. (Fußnote 1)

Ab und zu hat das TV eben doch noch etwas zu bieten, auch außerhalb von ARTE. Vielen Dank dafür.

Fußnote 1: Falls einem der geneigten Leser die Existenz eines Kurses/Seminar “Wir lernen kurze, knappe Sätze zu bilden in nur 2 Wochen” bekannt sein sollte, bitte Mail an mich!

Schwarzer nasser Schmerz

Sonntag, 19. Oktober 2008

Molochlied (Elias Schwerdtfeger)

Der erhängte folgerichling
baumelt am baume, begessen
mit bällen, granaten und ängsten.
Jemande
bekamen lachzwang vom sachzwang:
folgerichling strangumwunden.

Der erhängte folgerichling
führte viel freunde, vorückwärts
zu orden, schwarzgeld und posten.
Menschen
überwand er mit windigem winden:
folgerichling strangumwunden.

Der erhängte folgerichling
hat hände von kruppstahl, krähesäht
betongraue saat in blühende länder.
Ein bauchvoll
mamlt knochen, herzen und seelen:
folgerichling strangumwunden.

Der erhängte folgerichling
als leiche noch nützlich, zahlesingt
summesang von härte und fortschritt.
Sein grabgold
bemurmelt zwingsal ewiger wahrheit:
folgerichling strangumwunden.

Zu schreiben gibt es dazu nicht mehr viel, außer, daß dieses Lied Track Nr. 9 auf dem neuen Album “Schwarzer nasser Schmerz” von Elias ist, daß ihr, wie alle seine Alben, frei auf Jamendo downloaden könnt.

Warum nach dem Einbinden des Jamendoplayers auf ein völlig anderes Album (mit Entenbildchen als Cover) verlinkt wird, leuchtet mir nicht ein. Sobald Jamendo wieder klar kommt, wird dies nachgeholt.

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Es darf gekotzt werden

Sonntag, 19. Oktober 2008

Ich habe schon am 14.10. versucht die neue EP “Kotzen” von Egotronic käuflich zu erwerben, war sogar ein bissl traurig, als ich nach langer Suche erfuhr, daß ich mich wohl im Datum vertan hatte.

Sei es drum, eben wurde ich durch meinen Nachwuchs erinnert, daß sie am 17.10 erschienen ist und ich investierte den sagenhaften Preis von nicht einmal 4,-Euro für 5 Tracks feinster Egotronic Tanzmusik bzw. Remixe von “Raven gegen Deutschland”.

Ich gebe der Einfachheit weiter an Herrn Torsun, der sogar ein paar Zeilen eines dubiosen Herrn verlinkt hat und sage danke bis zum 14.11., wenn das neue Egotronic-Album erscheint.

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