Archiv für Januar, 2009

Abendgebet eines katholischen Christen

Donnerstag, 29. Januar 2009

Lieber Gott, bitte hilf uns, daß dieser “Mensch”, endlich seine gerechte Strafe bekommt, sich nicht mehr Papst nennen darf und von Jesus oder einen gleichwertigen “Terroristen” der heutigen Zeit aus unseren Städten verjagt wird und angemessen verprügelt seiner gerechten Strafe nicht entgeht.

Lieber Gott, wenn du das geschafft hast, dann möchte ich auch wieder in deine Kirche kommen, dich loben, dich preisen und mit dir beten.

Ratzinger, Du Fascho-Sau!

“Fernsehabend” mit den Kindern

Mittwoch, 28. Januar 2009

Nachdem ich mir heute mit meinen Kindern unsere alten Videos auf youtube angeschaut habe, waren wir erstaunt und fasziniert zugleich darüber, wie man doch mit relativ wenig Einsatz jede Menge Spaß und Vergnügen haben kann. 

Natürlich braucht es ein wenig (Feuerzeug)Benzin, Papier dazu, eine geputzte Brille, Phantasie und völlig klar…jemanden, der mit einem Feuerzeug umgehen kann…

Aber ansonsten muß ich schon sagen, daß es das Spaßbarometer in die Höhe treibt, wenn man in der Lage ist, den lokal anfallenden Müll selbst zu entsorgen.

Frau Lahnix meint gerade, daß der Bezug zu unserem Beitrag “Videoüberwachung im Privathaushalt” durchaus gegeben wäre. Nun denn…

Link: Videoüberwachung im Privathaushalt

Bericht zum Tod von André Greiner-Pol

Mittwoch, 28. Januar 2009

Heute bin ich über einen neuen Myspace-Freund auf diesen Kurzbericht über AGP gestolpert und ich erlaube mir, auch wenn ich in letzter Zeit ob einiger Vorkommnisse keinen “Freyganggehorsam und uneingeschränkte Solidarität” mit Andre und Freygang zelebrierte, dieses Stück DDR-Musikgeschichte, Teil meiner persönlichen Entwicklung und in zwei Systemen gelebte Anarchie, hier zu verlinken.

Eine kleine Einführung in Telefontechnik

Mittwoch, 28. Januar 2009

Lieber “Unbekannter Anrufer”, der du nunmehr seit geraumer Zeit hartnäckig mehrmals am Tag versuchst mich zu erreichen:

Ich finde es ja seit je her eine Unsitte seine Rufnummer zu unterdrücken, wenn man ein Telefonat führen möchte. Ebenso sinnfrei ist es das Telefon zwei mal klingeln zu lassen und wieder aufzulegen. Aus diesem guten  Grund kann man bei den meisten Mobiltelefonen auch sogenannte Kontaktgruppen erstellen. Für alle Kontakte in diesen Kontaktgruppen hat man die Möglichkeit das Mobiltelefon schellen zu lassen, oder auch nicht.

Ich habe mein Mobiltelefon so eingerichtet, daß es bei allen Kontakten aus dem Telefonbuch schellt, bei unbekannten Kontakten und unterdrückter Rufnummer allerdings bleibt es stumm und du kannst nach einiger Zeit dein Anliegen einem Anrufbeantworter mitteilen. Außerdem gibt es noch eine Kontaktgruppe mit “Spinnern”.

Bei einer Fritzbox, Asterisk und ähnlicher Hardware für das Festnetz funktioniert das übrigens ähnlich.

Da ich dich sonst nicht erreiche, lieber unbekannter Anrufer, wollte ich dir dies auf dem hiesigen Kanal mitgeteilt haben, bevor du dir die Finger wund tipst oder deine Dialerhardware warm läuft.

mit freundlichen Grüßen…Peter Lahn

handyman

Der beste Literaturspot aller Zeiten

Mittwoch, 28. Januar 2009

Nach Anarchoshnitzel schreib Oliver Maria Schmitt den “Besten Roman aller Zeiten”, der am 16.1.09 erschien und zu dem es selbstverständlich den “Besten Literaturspot aller Zeiten” gibt.

Ich für meinen Teil fand den “BRAZ” noch abgefahrener, als Anarchoshnitzel.
Aber seht euch selbst den hochprofessionell gefertigten “Besten Literaturspot aller Zeiten” an.

Hauptsache Arbeit

Dienstag, 27. Januar 2009

Es geht wieder aufwärts in Doitschland. So schreibt zum Beispiel heute die Junge Welt:

“Dem Verfassungsschutz gehen offenbar die Spitzel aus. Denn solche werden jetzt schon per Stellenausschreibung unter Erwerbslosen rekrutiert.”

Na, wenn das nicht mal eine gute Nachricht ist…

Muddis können auch Direct Action

Sonntag, 25. Januar 2009

24.1.2009, Erfurt, Anger 1.: Ein Typ, ganz in schwarz gekleidet, steht an der Rolltreppe im Anger1 in Erfurt. Sieht aus wie ein gewöhnlicher Autonomer. Der Typ steht also “unauffällig” an der Rolltreppe und unterhält sich ganz aufgeregt mit seiner schwarzen Kapuze, aus dem ein Kabel ragt. Am Ende der Treppe steht ein Clone.

Muddi geht hin, guckt und meint: “Das können sie doch ihrem Kollegen dort oben auch einfach zurufen.” Der Typ wird rot im Gesicht wie ein Sowjetstern und trollt sich.

(Archivfoto von 1971 oder so…)
(Muddi

Befindlichkeitsbloggen mal wieder…

Sonntag, 25. Januar 2009

Momentane Gedankengänge: Schade eigentlich, was im schlimmsten Fall aus Mitbürgern werden kann, die nicht genug Liebe und Achtung durch ihre Eltern erfahren durften, wenn sie irgendwann auf eigenen Beinen stehen müssen, um ihre Miete zu zahlen: Aggressives Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen, elitäres Verhalten, Arroganz, Homophobie…etc. pp.

Musik: Schleimkeim - Mit dem Knüppel in der Hand

Merkwürdig: Wundern sich noch, daß man so schlecht über sie spricht. Dabei tun sie doch nur ihre Pflicht.

Ich frage mich gerade vor mich hin: Wer ist das Abfallprodukt unserer Gesellschaft?

Ich schaue: immer noch diese Bilder an

Werbung

Sonntag, 25. Januar 2009

Das Werbung nicht immer nerviger, lauter Müll sein muß, beweist dieses Video, welches die niederen Instinkte eines jeden Mannes (jedenfalls mindestens zwei Autoren dieses Blog) anspricht, auch wenn keine Werbung für Sternburgbier erfolgt. Bitte mehr davon.

Link: Begehbarer Schrank

Recht/Unrecht

Sonntag, 25. Januar 2009

Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Selbst wenn man auf der gestrigen Erfurter Demo für das Besetzte Haus gezwungen wurde, sich von fremden “Menschen”:

  1. am Geschlecht rumfingern (Immerhin mußten wir die Hosen nicht ausziehen und die Popacken spreizen!)
  2. abtasten
  3. abfilmen
  4. in einem Käfig einpferchen
  5. beleidigen
  6. verfolgen
  7. sich auf 300m mehrere male kontrollieren

zu lassen, habe ich schon schlechtere Demos erlebt.

Am Ende bleibt, wie bei jeder Demo, das Gefühl der Verbundenheit, der Solidarität, mehrere Stunden seiner knappen Freizeit für eine gute Sache geopfert zu haben und eben nicht, wie andere “Menschen”, dumm wie GRÜNE SAURE GURKE, frustriert und primitiv in die Kamera glotzend, die Demo gestört, in 3er Kette gestoppt oder behindert zu haben.

Obwohl ich ehrlicherweise erwähnen sollte, daß ich anfangs den Eindruck hatte, diese “Menschen” würden eine Gegendemo veranstalten.

(Freund und Helfer ganz bürgernah?)