Archiv für Januar 25th, 2009

Muddis können auch Direct Action

Sonntag, 25. Januar 2009

24.1.2009, Erfurt, Anger 1.: Ein Typ, ganz in schwarz gekleidet, steht an der Rolltreppe im Anger1 in Erfurt. Sieht aus wie ein gewöhnlicher Autonomer. Der Typ steht also “unauffällig” an der Rolltreppe und unterhält sich ganz aufgeregt mit seiner schwarzen Kapuze, aus dem ein Kabel ragt. Am Ende der Treppe steht ein Clone.

Muddi geht hin, guckt und meint: “Das können sie doch ihrem Kollegen dort oben auch einfach zurufen.” Der Typ wird rot im Gesicht wie ein Sowjetstern und trollt sich.

(Archivfoto von 1971 oder so…)
(Muddi

Befindlichkeitsbloggen mal wieder…

Sonntag, 25. Januar 2009

Momentane Gedankengänge: Schade eigentlich, was im schlimmsten Fall aus Mitbürgern werden kann, die nicht genug Liebe und Achtung durch ihre Eltern erfahren durften, wenn sie irgendwann auf eigenen Beinen stehen müssen, um ihre Miete zu zahlen: Aggressives Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen, elitäres Verhalten, Arroganz, Homophobie…etc. pp.

Musik: Schleimkeim - Mit dem Knüppel in der Hand

Merkwürdig: Wundern sich noch, daß man so schlecht über sie spricht. Dabei tun sie doch nur ihre Pflicht.

Ich frage mich gerade vor mich hin: Wer ist das Abfallprodukt unserer Gesellschaft?

Ich schaue: immer noch diese Bilder an

Werbung

Sonntag, 25. Januar 2009

Das Werbung nicht immer nerviger, lauter Müll sein muß, beweist dieses Video, welches die niederen Instinkte eines jeden Mannes (jedenfalls mindestens zwei Autoren dieses Blog) anspricht, auch wenn keine Werbung für Sternburgbier erfolgt. Bitte mehr davon.

Link: Begehbarer Schrank

Recht/Unrecht

Sonntag, 25. Januar 2009

Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.

Selbst wenn man auf der gestrigen Erfurter Demo für das Besetzte Haus gezwungen wurde, sich von fremden “Menschen”:

  1. am Geschlecht rumfingern (Immerhin mußten wir die Hosen nicht ausziehen und die Popacken spreizen!)
  2. abtasten
  3. abfilmen
  4. in einem Käfig einpferchen
  5. beleidigen
  6. verfolgen
  7. sich auf 300m mehrere male kontrollieren

zu lassen, habe ich schon schlechtere Demos erlebt.

Am Ende bleibt, wie bei jeder Demo, das Gefühl der Verbundenheit, der Solidarität, mehrere Stunden seiner knappen Freizeit für eine gute Sache geopfert zu haben und eben nicht, wie andere “Menschen”, dumm wie GRÜNE SAURE GURKE, frustriert und primitiv in die Kamera glotzend, die Demo gestört, in 3er Kette gestoppt oder behindert zu haben.

Obwohl ich ehrlicherweise erwähnen sollte, daß ich anfangs den Eindruck hatte, diese “Menschen” würden eine Gegendemo veranstalten.

(Freund und Helfer ganz bürgernah?)